
Lithium Safety Container – zertifiziert & brandsicher
Wer Lithium-Ionen-Batterien gewerblich lagert, ist für Mitarbeiter, Gebäude und den laufenden Betrieb verantwortlich. Thermisches Durchgehen, Brandgefahr und toxische Gase sind reale Gefahren, die ohne geeignete Schutzmaßnahmen wie Lithium Safety Container verheerende Folgen haben können.
Die LogBATT Lithium Safety Container wurden speziell für die professionelle Lagerung, Aufladung und Quarantänehaltung von Lithium-Ionen-Batterien entwickelt. Als KIWA-zertifizierte Großbehälter entsprechen sie der Sicherheitsnorm PGS 37-2 und erfüllen damit die Anforderungen von Versicherern, Behörden und Betriebsstättenverordnungen. Die Behälter werden dafür speziell angefertigt – für hohe Sicherheit und einheitliche Qualitätsstandards.
Was sind Lithium Safety Container?
Lithium-Sicherheitscontainer sind großformatige, feuerbeständige Lagerbehälter, die dafür konzipiert sind, Lithium-Ionen-Batterien sicher aufzubewahren, handzuhaben und aufzuladen. Im Unterschied zu herkömmlichen Gefahrstoffschränken oder Akku-Brandschutzboxen können in diesen begehbaren Lithium-Sicherheitscontainer größerer Mengen an Lithiumbatterien gelagert und per Kran aufgestellt werden. Die verfügbaren Standardgrößen umfassen:
- 4FT Lagerung
- 10FT Lagerung
- 20FT Lagerung
- 40FT Lagerung
Die Lithium Safety Container stehen frei und können bei Bedarf an einen anderen Standort transportiert werden. Sie eignen sich sowohl für den Lager- und Quarantänebereich als auch für das kontrollierte Laden von Li-Ionen-Akkus unter sicheren Bedingungen.
Zusammengefasst weisen die Lithium Safety Container von LogBATT folgende zentrale technische Merkmale auf:
- aktives Löschsystem auf Basis von AF-X-Aerosol
- Klimaanlage zur Temperaturregulierung
- aktive Gasdetektion zur frühzeitigen Erkennung gefährlicher Emissionen
- Feuerbeständigkeit gemäß EN 1364-1:2015 – mind. 90 Minuten Feuerwiderstand
- KIWA-Zertifizierung und Konformität mit PGS 37-2
- von Versicherern zugelassen
Die LogBATT Lithium Safety Container entstehen aus unserer exklusiven Vertriebspartnerschaft für die D-A-CH-Region mit Lithium Safety Containers B.V. Somit können wir Ihnen die Container direkt aus einer Hand mit lokaler Beratung, Service und Ersatzteilversorgung anbieten.
Warum sind Walk-In Container für Lithiumbatterien notwendig?
Die physikalisch-chemischen Eigenschaften von Li-Ionen-Zellen machen eine sachgerechte Lagerung und Batterielogistik von Lithium-Ionen-Akkus unabdingbar: Ein sogenanntes thermisches Durchgehen lässt sich durch äußere Einwirkung kaum kontrollieren, sobald es einmal begonnen hat.
Typische Gefahren
Die häufigsten Auslöser für Brände und Zwischenfälle bei der Lithium-Akku-Lagerung sind:
- beschädigte oder fehlerhafte Akkus (z. B. nach Stürzen oder mechanischer Einwirkung)
- falsche Lagerungsbedingungen – zu hohe oder zu niedrige Temperaturen, mangelnde Belüftung
- Überladung oder fehlerhafte Ladevorgänge
- Alterung und Zelldegeneration bei unsachgemäßer Aufbewahrung
Diese Risiken betreffen eine breite Palette von Anwendungen: von E-Bike-Akkus über Werkzeugbatterien bis hin zu großen stationären Energiespeichern. Ein Batterielager-Container, der diesen Gefahren nicht aktiv entgegenwirkt, kann im Ernstfall zu Totalschäden, Betriebsunterbrechungen und haftungsrechtlichen Konsequenzen führen.
Gesetzliche Anforderungen & Normen (PGS 37-2)
Für die professionelle Lagerung von Lithiumbatterien existieren verbindliche Richtlinien, die insbesondere in Gewerbe- und Industriebetrieben einzuhalten sind. Im Mittelpunkt steht die niederländische Norm Publicatiereeks Gevaarlijke Stoffen (PGS) 37, die in zwei Teile gegliedert ist. Auch deutsche und europäische Betriebe halten sich an die darin befindlichen Anforderungen bzgl.
Bauweise, Brandschutz, Belüftung, Gasdetektion und Löschsysteme:
- PGS 37-1: Gilt für stationäre Energiespeichersysteme (ESS). Diese Richtlinie bildet die Grundlage für die Herstellung von Lithium Safety ESS-Containern.
- PGS 37-2: Gilt für transportable Lithiumbatterien – etwa für E-Roller, E-Bikes oder Werkzeugakkus. Diese Richtlinie ist maßgeblich für die Herstellung von Lithium-Sicherheitslagerbehältern und Ladebehältern.
Unsere Sicherheitsbehälter sind KIWA-zertifiziert und erfüllen die Anforderungen der Norm PGS 37-2, die europaweit als anerkannter Prüfstandard für Lithium-Batterie-Lagerung gilt. Auf Anfrage prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, welche zusätzlichen nationalen Zulassungen, etwa eine DIBt-Zulassung, für Ihren Standort relevant sind.
Für Unternehmen sind diese Normen aus mehreren Gründen relevant: Versicherer setzen konforme Lagerlösungen zunehmend als Bedingung für den Versicherungsschutz voraus. Behörden und Brandschutzbeauftragte prüfen die Einhaltung der Anforderungen aus PGS 37-2 bei Betriebsgenehmigungen und Inspektionen. Wer Lithium-Ionen-Akkus unsachgemäß lagert, riskiert nicht nur Schäden, sondern auch den Verlust seiner Betriebsgenehmigung.
Welche Arten von Lithium Safety Containern stehen zur Verfügung?
Die Behälter sind in vier Größen erhältlich: 4 FT, 10 FT, 20 FT und 40 FT – entsprechend den internationalen Standardmaßen von Schiffscontainern. Je nach Lagervolumen, verfügbarer Fläche und Einsatzzweck kann das passende Modell ausgewählt werden. Alle Modelle sind mit denselben Kernsicherheitsfunktionen ausgestattet und entsprechen der Norm PGS 37-2. Standardmäßig wird über die Kurzseite beladen. Für Größen von 10 bis 40 Fuß ist optional auch eine Openside-Variante mit Längsbeladung erhältlich.
| Modell | Abmessungen (L × B × H) | Typischer Einsatzbereich |
|---|---|---|
| 4 FT | Außenmaße: 1.200 × 2.200 × 2.260 mm Innenmaße: 1049 x 2112 x 2062 mm | Kleinbetriebe, Zweiradhandel, Werkstätten |
| 10 FT | Außenmaße: 2990 x 2440 x 2590 mm Innenmaße: 2800 x 2350 x 2390 mm | mittelgroße Lager, Parkplätze, Flottenbetreiber |
| 20 FT | Außenmaße: 6060 x 2440 x 2590 mm Innenmaße: 5890 x 2350 x 2390 mm | Industrie, Hafen- und Transportunternehmen |
| 40 FT | Außenmaße: 12200 x 2440 x 2590 mm Innenmaße: 11950 x 2330 x 2370 mm | Großlager, Automobilindustrie, Energiespeicher |
Detaillierte technische Datenblätter für alle Containermodelle sind als PDF verfügbar.
Wo werden Lithium Safety Container regelmäßig eingesetzt?
Die LogBATT Lithium Safety Container kommen überall dort zum Einsatz, wo Lithium-Ionen-Batterien in nennenswertem Umfang gelagert, geladen oder unter Quarantäne gestellt werden müssen. Zu den typischen Anwendern zählen:
- Zweiradgeschäfte, Vermietbetriebe und Händler für E-Bikes und E-Scooter
- Parkplatz- und Lagerbetreiber mit Ladeinfrastruktur
- Hafen- und Transportunternehmen beim sicheren Transport von Lithiumbatterien
- Automobil- und Fahrzeughersteller sowie Kfz-Werkstätten
- Energieunternehmen und Betreiber von Energiespeichersystemen
- Technikgeschäfte, Elektronikhersteller und Servicebetriebe
Für Unternehmen, die nicht nur die Lagerung, sondern auch den sicheren Transport von Lithiumbatterien sicherstellen müssen, bietet LogBATT ergänzend spezialisierte Gefahrgutlogistik an.
Das sind die Vorteile von Lithium Safety Containern
Der Einsatz zertifizierter Sicherheitsbehälter für die Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus bringt Unternehmen eine Reihe konkreter Vorteile:
- Brandsicherheit: Die nachgewiesene Feuerwiderstandsdauer von mindestens 90 Minuten gemäß EN 1364-1:2015 wird im Markt häufig mit der REI 90- beziehungsweise F90-Klassifizierung verglichen und ist damit unmittelbar mit den Anforderungen anderer Anbieter vergleichbar.
- Integriertes Löschsystem: Brände werden durch ein AF-X-Aerosol-Löschsystem bekämpft.
- Gasdetektion: Aktive Erkennung von Gasen ermöglicht frühzeitiges Eingreifen.
- Explosionsschutz: Die Behälter sind für den sicheren Umgang mit explosionsgefährdeten Batterien ausgelegt.
- Thermische Isolierung: Die Konstruktion schützt vor Wärmeübertragung nach innen und außen.
- Klimaanlage: Eine integrierte Klimaanlage reguliert die Temperatur im Behälter.
- Mechanischer Schutz: Die robuste Konstruktion schützt die gelagerten Batterien vor äußerer Einwirkung.
- Schutz vor Wasser und Feuchtigkeit: Die Behälter sind gegen Witterungseinflüsse geschützt.
- Mobilität: Die Behälter sind nicht fest installiert und können per Containertransporter bewegt werden.
- Normkonformität: KIWA-Zertifizierung und PGS 37-2-Konformität erfüllen die Anforderungen von Versicherern und Behörden.
Beratung & Auswahl: Den richtigen Lithium Safety Container finden
Die Auswahl des geeigneten Lithium Safety Containers hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- der Menge und Art der zu lagernden Lithium-Ionen-Batterien
- den räumlichen Gegebenheiten
- den behördlichen Auflagen am Standort
- den spezifischen Anforderungen an Ladefunktion oder Quarantänebetrieb
Wir beraten Unternehmen bei der Auswahl und Planung der passenden Lösung – von der Dimensionierung über die technische Konfiguration bis hin zur Aufstellungsplanung. Individuelle Anforderungen werden dabei ebenso berücksichtigt wie branchenspezifische Sicherheitsvorgaben.
Auf Wunsch besprechen wir mit Ihnen die für Sie passende Vertragsform, ob Kauf oder Miete.
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Tel.: +49 7153 925080
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Lithium Safety Containern
Was passiert bei einem Lithium-Akku-Brand?
Bei einem Brand einer Lithium-Ionen-Batterie kommt es häufig zum thermischen Durchgehen: Die Temperatur steigt unkontrolliert an, Gase werden freigesetzt und können sich entzünden oder explodieren. Ein Lithium-Sicherheitsbehälter verhindert durch seine feuerbeständige Bauweise und das integrierte Löschsystem die Ausbreitung des Brandes auf die Umgebung.
Sind Lithium-Sicherheitsbehälter verpflichtend?
Eine gesetzliche Pflicht zur Nutzung von Lithium-Sicherheitsbehältern besteht nicht in jedem Fall pauschal. Allerdings verlangen viele Versicherer und Behörden die Einhaltung der Normen PGS 37-1 und PGS 37-2 als Voraussetzung für Betriebsgenehmigungen und Versicherungsschutz. In der Praxis ist der Einsatz zertifizierter Behälter für gewerbliche Betreiber daher nahezu unverzichtbar.
Welche Normen gelten für Lithium Safety Container in Deutschland und der EU?
In Deutschland und der EU gelten für die Lagerung von Gefahrstoffen unter anderem die TRGS (Technische Regeln für Gefahrstoffe) sowie die Betriebssicherheitsverordnung. Als praxisnahe Orientierung für die Lagerung von Lithiumbatterien hat sich die niederländische PGS 37 etabliert, die auch von deutschen Versicherern und Behörden zunehmend herangezogen wird.
Darf man Akkus in normalen Schränken lagern?
Handelsübliche Gefahrstoffschränke sind für die Lagerung von Li-Ionen-Akkus in der Regel nicht ausreichend, da sie weder über aktive Löschsysteme noch über Gasdetektion oder ausreichende thermische Isolierung verfügen. Für die gewerbliche Lagerung von Lithiumbatterien empfiehlt sich der Einsatz spezifisch zertifizierter Behälter.
Wie entsorgt man defekte Lithiumbatterien?
Defekte Lithium-Ionen-Batterien gelten als Gefahrgut und müssen entsprechend den geltenden Vorschriften entsorgt werden. Für die sichere Zwischenlagerung vor der Entsorgung eignen sich ebenfalls Lithium-Sicherheitsbehälter, da sie auch beschädigte Akkus sicher aufnehmen. Die fachgerechte Entsorgung und den sicheren Transport von Lithiumbatterien übernimmt die LogBATT GmbH im Rahmen ihrer Gefahrgutlogistik.
Ist LogBATT der Hersteller der Lithium Safety Container?
LogBATT ist nicht der Hersteller, sondern exklusiver Vertriebspartner für die D-A-CH-Region. Die Container werden von Lithium Safety Containers B.V. entwickelt und gefertigt. LogBATT übernimmt dabei die vollständige Kundenbetreuung vor Ort – von der individuellen Beratung und Planung über den Vertrieb bis hin zum technischen Service und der Ersatzteilversorgung. So profitieren Kunden von der internationalen Produktqualität und gleichzeitig von einem lokalen Ansprechpartner mit kurzen Wegen.
Was bedeutet die KIWA-Zertifizierung der Container?
KIWA ist eine international anerkannte, unabhängige Prüf- und Zertifizierungsstelle mit Sitz in den Niederlanden. Die KIWA-Zertifizierung bestätigt, dass die Lithium Safety Container die Anforderungen der Sicherheitsnorm PGS 37-2 vollständig erfüllen – unter anderem in den Bereichen Brandschutz, Gasdetektion, Belüftung und Löschsysteme. Für Unternehmen bietet diese Zertifizierung eine verlässliche Grundlage gegenüber Versicherern, Behörden und Brandschutzbeauftragten und erleichtert die Genehmigung und den Versicherungsschutz am jeweiligen Standort.
Für welche Batteriemengen eignet sich welche Containergröße?
Die Wahl der passenden Containergröße richtet sich nach der Menge und Art der zu lagernden Lithium-Ionen-Batterien sowie dem verfügbaren Platz. Der kompakte 4-FT-Container eignet sich besonders für Kleinbetriebe, Zweiradhändler und Werkstätten mit überschaubarem Lagervolumen. Der 10-FT-Container bietet sich für mittelgroße Lager, Parkplatzbetreiber und Flottenbetreiber an. Die größeren 20-FT- und 40-FT-Modelle sind für Industrieanwendungen, Hafen- und Transportunternehmen sowie Großlager mit hohem Batterieaufkommen konzipiert. LogBATT berät Sie gerne bei der Auswahl der optimalen Größe für Ihren Bedarf.
Wie unterscheidet sich der Lithium Safety Container von einem herkömmlichen Gefahrstoffschrank?
Herkömmliche Gefahrstoffschränke sind in der Regel für die Lagerung kleinerer Mengen an Gefahrstoffen konzipiert und verfügen weder über aktive Löschsysteme noch über eine Gasdetektion oder ausreichende thermische Isolierung. Die LogBATT Lithium Safety Container hingegen sind großformatige, begehbare Behälter mit integriertem AF-X-Aerosol-Löschsystem, aktiver Gasdetektion, Klimaanlage und einer Feuerwiderstandsdauer von mindestens 90 Minuten gemäß EN 1364-1:2015. Sie sind KIWA-zertifiziert, entsprechen der Norm PGS 37-2 und eignen sich für die Lagerung deutlich größerer Batteriemengen unter professionellen Bedingungen.
Kann der Container auch zur Aufladung von Batterien genutzt werden?
Ja, die Lithium Safety Container sind so konzipiert, dass sie neben der reinen Lagerung und Quarantäne auch das kontrollierte Laden von Lithium-Ionen-Akkus unter sicheren Bedingungen ermöglichen. Dank der integrierten Klimaanlage, der aktiven Gasdetektion und des Löschsystems sind die sicherheitstechnischen Voraussetzungen für den Ladebetrieb erfüllt. So können Unternehmen Lagerung und Aufladung in einem einzigen Behälter zusammenführen, ohne separate Ladeinfrastruktur mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen einrichten zu müssen.